Gymnasium Marianum

Girls’ Day 2017 Bericht

von Milena und Sophie

Um 8:00 Uhr haben sich alle Teilnehmerinnen des Girls´ Days getroffen und haben allgemeine Fakten über die Firma Lödige Machine Warburg GmbH erhalten. Danach haben wir eine Einführung in die Arbeitssicherheit bekommen, die notwendig war, da wir die komplette Produktion eines Sherpa Güteraufzuges miterlebt haben.

Als erstes aber konnten wir einen Einblick in die  Konstruktionsarbeit bekommen, wo die Aufträge zuerst in Skizzen und 3D-Modelle  umgewandelt werden.

Danach wurden wir von Herrn Beine, Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung, über das große Gelände der Firma geführt. Wir konnten uns den Prototypen eines automatischen Car-Park-Systemes anschauen, wobei das Komplettsystem im letzten Jahr in Dänemark eröffnet wurde. Anhand des Prototypen wurde uns gezeigt wie dieses aufgebaut ist und wie das führerlose Einparken eines Autos funktioniert.

Wir waren auch im Lager und durften mit dem sogenannten TV (Transportvehicle) fahren. dies ist ein Regalbediengerät, welches die Arbeitsmaterialien und Baugruppe, gelagert auf Metallplatten einlagert, auslagert und umlagert.

Im Anschluss wurde uns in der Vorfertigung von Herrn Herzog die Grundkenntnisse für das Programmieren des Stanz-Laser-Zentrums erklärt. Nach dieser Einführung durften wir dieses am Rechner mit Hilfe der Software auch selber ausprobieren, was sehr gut funktioniert hat. Der Ablauf des Programmierens und ist immer ähnlich, aber trotzdem interessant und sehr verantwortungsvoll, da die gesamte Blechfertigung für Güter- und Personenaufzüge über dieses Stanz-Laser-Zentrum abgewickelt wird.

Die vorgeschriebene Mittagspause von einer halben Stunde haben wir dann im Mitarbeiterraum verbracht.

Nach der Pause durften wir den Vorgang des Schweißens eines Güteraufzuges beobachten und haben einen Einblick in die verschiedenen Aufträge, die gerade in Bearbeitung waren, bekommen. Dort wurden dann die Skizzen, die wir zuvor in der Konstruktion gesehen haben, verwendet.

Der letzte Bereich war dann die Elektrische Installation. Dort wurde uns die Arbeit als Elektriker und die momentanen Aufträge gezeigt. Danach durfte jede von uns einen Endschalter anschließen und an einem Schaltpult ausprobieren, ob der Schalter wirklich einen Stromkreislauf unterbrechen kann.

Fazit:

Der Girls’ Day bei der Firma Lödige Machine Warburg GmbH hat uns sehr gut gefallen, da man sehr viele verschiedene Bereiche kennenlernen durfte und einen guten Gesamteinblick über die einzelnen Bereiche der Firma bekommen hat.

Am besten haben uns das Programmieren und die Elektrische Installation gefallen, da wir dort selber gewisse Aufgaben ausprobieren konnten.

Insgesamt hat uns der Girls’ Day einen positiven Eindruck und ein Paar neue Sicherheitsschuhe mitgegeben.

 

 

 

 

 

27.4.2017: Boys` Day-Bericht

Mein Arbeitstag begann an diesem Tag um kurz vor acht. Ich fand mich im Lehrerzimmer der Graf-Dodiko-Schule Warburg ein und besprach mit der Lehrerin, der ich für diesen Tag zugeteilt worden war, was denn die Aufgaben des heutigen Tages waren.

Die erste Stunde fing an. Religion in einem dritten Jahrgang und das neue Thema der Klasse war: Das Judentum. Am Anfang zählten die Schüler auf, was sie denn schon für grundlegende Informationen über das Judentum haben und im Anschluss schrieb jeder für sich selbst auf, welche Fragen denn noch offen sind. Während die Kinder ein Arbeitsblatt zur Entstehung des Glaubens bearbeiteten, erklärte mir die Lehrerin, wie ihre Ideen für den Unterricht der nächsten Wochen aussehen und wie sie probiert den Kindern ihre Fragen auch zu beantworten. Danach ging ich mit ihr durch die Klasse und half, wenn Fragen aufkamen.

In der zweiten Stunde war Musik in der ersten Klasse angesagt. Die Klasse hörte seit ein paar Stunden eine CD, welche Tiere und ihre Fortbewegung musikalisch untermalt und die Kinder hatten sehr viel Spaß, als sie mit Instrumenten dazu spielen konnten. Hierzu wurden Instrumente, wie z.B. Triangeln, Rasseln, Klanghölzer und Schellen benutzt. Eine sehr muntere und lockere Stunde. Danach war erst einmal Zeit für die große Pause, Zeit für Essen und Spiele.

In der dritten Stunde stand Mathe auf dem Stundenplan, erneut in der ersten Klasse. Die meisten probierten ihre Aufgaben sauber zu lösen, aber ein paar hatten auch starke Probleme bei ganz grundlegenden Sachen, die scheinbar schon in den letzten Stunden thematisiert wurden, aber nicht wirklich klar geworden sind. Nachdem am Anfang der Stunde ein kleine Kopfrechen-Spiel gespielt wurde, begaben sich die Kinder in eine eigenständige Rechenphase und ich half, wo ich konnte. Gerade diese Stunde hat mich ein bisschen an meine Grundschulzeit erinnert.

Nachdem die Mathestunde abgeschlossen war und sich die Klasse zur Sporthalle begab, ging ich zum Sekretäriat, wo ich mich mit dem Konrektor der Schule verabredet hatte. Er erklärte mir die Entstehung eines Lehrplans, wie die Stunden geregelt sind und auf welche Sachen man alles, bei der Erstellung eines solchen Plans achten muss. Außerdem müssen immer Möglichkeiten zur Verschiebung einzelner Stunden offen sein, da auch Krankheitsfälle auftreten können. Mein erster Eindruck war:“Stressiger Job“, als ich den bunten Plan, samt Wechselmöglichkeiten an der Wand sah und das wurde mir im Laufe des Gesprächs bestätigt.

Nach der zweiten großen Pause ging es für mich dann in den Mathe-Förderunterricht, wo ich der Lehrerin auch in vielen Bereichen helfen konnte. Für mich (und vielleicht auch für die Schüler) definitiv mal eine angenehme Abwechslung.

Anbruch der sechsten Stunde: Computer-AG. Es war sehr lustig einen der alten Rechner zu durchforsten und tatsächlich noch ein paar abgespeicherte Dateien aus meinem damaligen Kurs zu finden. Aber auch bei den Aufgaben konnte man dem ein oder anderen ein wenig zur Seite stehen und ein paar Tipps mitgeben.

Danach war ich noch mit der anderen Praktikantin (Lana H.) in der Nachmittagsbetreuung und wir haben den Kindern bei ihren Hausaufgaben geholfen und mit ihnen gespielt.

Im großen und ganzen ein sehr interessanter, aber auch harter Tag. Was mich am meisten überrascht hat, ist der unglaublich durchdachte Stundenplan, samt Aufteilung, Flexibilität etc. Ich habe mittlerweile sehr großen Respekt vor diesem Beruf und habe damals vielleicht nicht wirklich wahrgenommen, wie anstrengend das auch für die Lehrkräfte sein kann.

 

                                                                                                                                                    Patrick Spisse