Gymnasium Marianum

Leben ohne Qualm: Präventionstag ‚Rauchen‘ am Gymnasium Marianum

Nicht Deutsch, Mathematik oder Latein stand auf dem Stundenplan der 7-Klässler des Gymnasiums Marianum am ersten Schultag nach den Osterferien, sondern der Projekttag ‚LoQ‘.

‚LoQ‘ steht für die Landesinitiative  ‚Leben ohne Qualm‘. Von der damit beauftragten ‘ginko Stiftung für Prävention‘ in Mühlheim waren am frühen Dienstagmorgen 2 Mitarbeiterinnen mit ihrem Transporter gestartet, um am Marianum einen Präventionstag ‚Rauchen‘ durchzuführen. Unterstützt wurden sie dabei von Angela Sickes vom Caritas Beratungszentrum in Brakel sowie von Anja Vorlicek-Auspurg von der Sucht- und Drogenberatung der Diakonie in Warburg.

An 5 Stationen konnten die Schülerinnen und Schülern in Gruppen spielerisch erfahren, welche Folgen Rauchen für die Gesundheit, das Aussehen und die Körperfitness haben kann. So wurde z.B. an einer Station, nachdem das eigene Gesicht mit einer I-Pad-Kamera abfotografiert wurde, dieses Bild per Software so verändert, dass die Schülerinnen und Schüler sehen konnten, wie man in 15 Jahren nach dem Konsum von z.B. einer Schachtel Zigaretten pro Tag aussieht.

Eine andere Station stellte die Bedeutung des Atemsystems – auf das der Zigarettenkonsum v.a. einwirkt – heraus. In Form eines Wettbewerbs stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Präzision, Kraft und Ausdauer des Atemsystems unter Beweis. Dazu mussten z.B. kleine Styroporbälle durch vorsichtiges Blasen möglichst lange in der Luft gehalten oder auch in kleine Basketballkörbe befördert  werden.

Aber auch die Fähigkeit, ohne Zigarette zu entspannen, wurde an einer Station überprüft. Mittels angelegter Elektroden wurden bei einem entspannt ruhenden Schüler die Hirnströme abgenommen und auf einen Bildschirm übertragen, der dann allerdings nicht die üblichen bekannten ‚Zacken‘ zeigte, sondern einen Zug, der bei entspanntem Zustand immer schneller seinem Ziel entgegenfuhr.

Alle Teilnehmer durchliefen in Gruppen die fünf Stationen; im Anschluss daran wurden die Siegergruppe ermittelt. Jeder erhieltt nach Abschluss des Parcours eine kleine Prämie, die natürlich je nach Endplatzierung jeweils verschieden ausfiel.

Nach einhelliger Meinung der Teilnehmer war es eine gelungene Veranstaltung, die unbedingt für die nachfolgenden Klassen wiederholt werden sollte.

(H. Jurczyk)