Gymnasium Marianum

RESPEKT – eine Aktion des Relikurses der 7b und 7c

Wieso das Ganze? Weshalb stehen wir hier? Wieso halten wir Schilder in die Höhe, schauspielern und verteilen Kärtchen mit netten Sprüchen?

Es hat einen Grund. Unser Religionskurs mit der Leitung von Frau Tröster hat sich ein Ziel gesetzt. Und zwar unsere Mitschüler dazu zu bewegen respektvoller mit ihren Mitmenschen umzugehen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an die Regeln des freundlichen, respektvollen Miteinanders an unserer Schule.
Letztendlich begann alles mit der Unterrichtseinheit Propheten. Propheten setzten sich schon in alten Zeiten für die Absichten Gottes ein, bevor überhaupt die Weltstadt Rom existierte. Mit ihren prophetischen Reden und Handlungen wollten sie das Volk für bestimmte Dinge bewegen. Zum Beispiel Amos versuchte in der alten Stadt Samaria mit Worten und Visionen die Menschen auf den richtigen Weg bringen, den von Jahwe.
Mit stundenlanger Vorbereitung, welche von Höhen und Tiefen geprägt war, erreichten wir endlich unser Ziel: Auf Respekt aufmerksam zu machen. Wir handelten jedoch nicht wie die Propheten der damaligen Zeit, sondern brachten dem Ganzen einen modernen Schwenk. Statt prophetischer Reden versuchten wir uns mit einem Rollenspiel und einer Austeilaktion. In der ersten Pause des 01.12.2016 begannen wir mit einem Rollenspiel. Das Skript und die Idee hatten wir uns selbst ausgedacht und umgesetzt. Hierbei handelte es sich um eine Darstellung einer typischen Mobbingsituation. Direkt im Anschluss hielten wie Schilder mit Buchstaben hoch, die das Wort RESPEKT zeigten. Danach verteilten wir kleine Zettel, welche wir vorher mit netten Sprüchen und Wörtern beschriftet hatten.
Ob unsere Aktion nun wirklich das Erwünschte erreicht hat, können wir nicht 100 prozentig wissen. Dennoch haben wir eine einmalige Erfahrung gemacht und wissen dass wenigstens einige Schüler und Schülerinnen die Botschaft erhalten haben.  (Karolina)

Heute in der ersten Pause haben wir eine Aktion zu respektvollem Verhalten gemacht. Aus ganz vielen guten Ideen entstanden zwei Aktionen: einmal ein Rollenspiel und ein Flashmob. Ich (Anna) war in der Gruppe, wo wir den Flashmob (Candystorm) vorbereitet haben. Dort haben wir für unsere Aktion Süßigkeiten, die an kleinen Zetteln befestigt waren vorbereitet. Auf den Zettel standen kleine Botschaften, die einem Freude und Glück bereiteten sollten. Damit wollten wir bewirken, dass jeder respektvoller wird und unsere Arbeit wertschätzt. Wir hatten bei der Sache ein gutes Gefühl, aber manche Leute haben unsere Aktion nicht ernst genommen oder unsere Arbeit nicht Wert geschätzt. Manche sind aber auch nur wegen den Süßigkeiten gekommen und haben die Zettel zerrissen. Dabei hatte ich ein trauriges und schlechtes Gefühl, mich so bemüht zu haben. Zudem haben andere sich über die Botschaften auf den Zetteln gefreut und waren auch noch sehr freundlich.   (Anna und Emma)

Wir fanden gut an der Aktion, dass so viele bei dem Rollenspiel zugeschaut haben. Leider haben sie dauernd gelabert. Dies hat uns wütend gemacht und zugleich auch ein wenig traurig. Es war ziemlich respektlos. Unser Thema war ja RESPEKT!!! Dies wurde nicht unbedingt von den anderen erfüllt. Das fanden wir sehr schade.
Nachher haben wir ja noch Zettelchen und Süßigkeiten mit Zettelchen verteilt. Manche wollten nur Süßigkeiten, das war ziemlich traurig. Aber es gab Ausnahmen die sich auch nur über Zettelchen sehr gefreut haben. Das war dann sehr schön zusehen, dass es auch solche Leute gibt.   (Teresa und Franzi)

Bei der Aktion haben viele Kinder aber auch Lehrer unsere Aktion gesehen, sich Kärtchen genommen und an Freunde oder Bekannte verschenkt. Viele Kinder haben sich über die Kärtchen gefreut. Andere jedoch wollten nur die Gummibärchen bekommen. Durch diese Aktion haben wir sehr viel gelernt und wissen was Respekt bedeutet. Wir hoffen, dass viele solche Aktion machen, denn das hat sehr viel Spaß gemacht und mit einer Aktion kann man noch vieles bewirken. (Pauline und Michelle)