Gymnasium Marianum

Jungen- und Mädchenförderung

Die Kenntnis der Wirkung typisch weiblicher und typisch männlicher Rollenprägungen in unserer Gesellschaft ist gerade in der Schule von besonderer Bedeutung. Es gilt, diese im unterrichtlichen und erzieherischen Handeln, aber auch im kollegialen Umgang miteinander zu berücksichtigen, um Mädchen und Jungen sowie Frauen und Männern eine freie Wahl der Verhaltensweisen, unabhängig von geschlechtsspezifischen Erwartungshaltungen, zu ermöglichen.  Aus diesem Grund soll ein schulinternes Gender-Konzept erarbeitet werden, das zur Chancengleichheit von Jungen und Mädchen beiträgt. 

Da besonders Jungen vermehrt zu den Bildungsverlierern zählen, soll in den nächsten Schuljahren die Jungenförderung stärker in den Blick genommen werden. Geplant sind zum Beispiel verschiedene Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz im Deutschunterricht sowie geschlechtergetrennter Französischunterricht, um so den besonderen Bedürfnissen der Jungen Rechnung tragen zu können. Perspektivisch soll die Jungenförderung auch auf andere Fachbereiche ausgedehnt werden.


Girls’ Day 2017 Bericht

von Milena und Sophie

Um 8:00 Uhr haben sich alle Teilnehmerinnen des Girls´ Days getroffen und haben allgemeine Fakten über die Firma Lödige Machine Warburg GmbH erhalten. Danach haben wir eine Einführung in die Arbeitssicherheit bekommen, die notwendig war, da wir die komplette Produktion eines Sherpa Güteraufzuges miterlebt haben.

Als erstes aber konnten wir einen Einblick in die  Konstruktionsarbeit bekommen, wo die Aufträge zuerst in Skizzen und 3D-Modelle  umgewandelt werden.

Danach wurden wir von Herrn Beine, Mitarbeiter der Arbeitsvorbereitung, über das große Gelände der Firma geführt. Wir konnten uns den Prototypen eines automatischen Car-Park-Systemes anschauen, wobei das Komplettsystem im letzten Jahr in Dänemark eröffnet wurde. Anhand des Prototypen wurde uns gezeigt wie dieses aufgebaut ist und wie das führerlose Einparken eines Autos funktioniert.

Wir waren auch im Lager und durften mit dem sogenannten TV (Transportvehicle) fahren. dies ist ein Regalbediengerät, welches die Arbeitsmaterialien und Baugruppe, gelagert auf Metallplatten einlagert, auslagert und umlagert.

Im Anschluss wurde uns in der Vorfertigung von Herrn Herzog die Grundkenntnisse für das Programmieren des Stanz-Laser-Zentrums erklärt. Nach dieser Einführung durften wir dieses am Rechner mit Hilfe der Software auch selber ausprobieren, was sehr gut funktioniert hat. Der Ablauf des Programmierens und ist immer ähnlich, aber trotzdem interessant und sehr verantwortungsvoll, da die gesamte Blechfertigung für Güter- und Personenaufzüge über dieses Stanz-Laser-Zentrum abgewickelt wird.

Die vorgeschriebene Mittagspause von einer halben Stunde haben wir dann im Mitarbeiterraum verbracht.

Nach der Pause durften wir den Vorgang des Schweißens eines Güteraufzuges beobachten und haben einen Einblick in die verschiedenen Aufträge, die gerade in Bearbeitung waren, bekommen. Dort wurden dann die Skizzen, die wir zuvor in der Konstruktion gesehen haben, verwendet.

Der letzte Bereich war dann die Elektrische Installation. Dort wurde uns die Arbeit als Elektriker und die momentanen Aufträge gezeigt. Danach durfte jede von uns einen Endschalter anschließen und an einem Schaltpult ausprobieren, ob der Schalter wirklich einen Stromkreislauf unterbrechen kann.

Fazit:

Der Girls’ Day bei der Firma Lödige Machine Warburg GmbH hat uns sehr gut gefallen, da man sehr viele verschiedene Bereiche kennenlernen durfte und einen guten Gesamteinblick über die einzelnen Bereiche der Firma bekommen hat.

Am besten haben uns das Programmieren und die Elektrische Installation gefallen, da wir dort selber gewisse Aufgaben ausprobieren konnten.

Insgesamt hat uns der Girls’ Day einen positiven Eindruck und ein Paar neue Sicherheitsschuhe mitgegeben.