Gymnasium Marianum

Bio-Exkursion, Versuchsgut Bustedt, 19.3.-21.3.2014, Jahrgang 7

Tag 1:

Wir kamen an und holten unsere Koffer aus dem Bus, wobei einige Koffer leider einfach in den Dreck gestellt wurden. Wir stellten unsere Koffer in einem Glasraum ab und wanderten sofort in den Wald zum ersten Kurs…

Kurs 1: Wald-Kurs:

Als wir im Wald ankamen, hat jeder zuerst eine Pinzette bekommen. Und jedes 2er Team bekam eine Box. Wir suchten uns noch jeder einen Stock zum Graben.

Wir suchten kleine Tiere, größere Käfer, Spinnen, etc. und fanden ziemlich viele verschiedene Tierarten. Wir gingen zurück zur Burg und gingen in einem der Kursräume, um die Tiere zu bestimmen.

Tiere, die wir gefunden haben:

Laufkäfer, Spinnen, Tausendfüßler, Molch, Saftkugler, Asseln, Würmer, Nacktschnecken

Tag 2:

Als erstes gab es Frühstück. Dann haben wir Kurs 2: Verhalten gemacht.

Kurs 2: Verhalten:

1.Versuch

Wir haben eine Kröte in die Mitte eines Gestells aus Plexiglas gesetzt.

Ergebnis/Beobachtungen:

Die Kröte hat 3 Minuten lang still, regungslos und wahrscheinlich verängstigt in der Mitte gesessen. Doch, als Frau Rühl die Kröte hinaus holen wollte, ist sie schlagartig davon gehüpft.

2.Versuch

Frau Rühl holte mehrere Boxen mit jeweils 6 kleinen Stabschrecken, die wir in eine große Papierarena setzten.

Ergebnis/Beobachtungen:

Die Tiere krabbelten sofort zur Wand der Arena und blieben dort sitzen (manche versuchten auch zu flüchten). Als wir dann schwarze Papierstreifen an die Arena hängten, gingen ca. 13 von 30 Schrecken an die schwarzen Streifen. Diese ähneln den Baumstämmen im Wald. Dies tun sie, weil sie in der Natur auch möglichst schnell in ihren Lebensraum auf einem Baum gelangen müssen.

3.Versuch

Frau Rühl kam mit einem großen Bündel Sträucher wieder, an denen laufende Blätter rumliefen. Diese „laufenden Blätter“ nennt man auch Gespenstheuschrecken.

Ergebnis/Beobachtungen:

Diese sind getarnt wie Blätter, laufen so, als wären sie Blätter im Wind, und wenn sie fallen, drehen sie sich auf die Füße und landen sicher auf dem Boden.

Die Männchen hingegen haben Flügel, die sie aber nur im freien Fall verwenden, um zur nächstbesten Landemöglichkeit zu gleiten.

Kurs 3: Amphibien:

1.      Wir haben in einem der Kursräume verschiedene Amphibien bestimmt und kennengelernt.

2.      Wir sind los zu den Teichen auf dem Gelände gegangen, um Tiere aus dem Wasser zu fischen, zu betrachten und möglichst zu bestimmen und sie anschließend wieder freigelassen.

Nach dem Abendessen haben wir einen Spieleabend gemacht. Dort spielten wir dann Tabu und Platzwechselspiele.

Tag 3:

Nach dem Frühstück hatten wir noch kurz vor der Abreise den Vogelkurs…

Kurs 4: Der Vogelkurs:

Im Vogelkurs haben wir in einem der Kursräume Kriterien, wie man einen Vogel bestimmt, besprochen und jede Tischgruppe (jeweils 4 Schüler) bestimmte jeweils einen ausgestopften Vogel. Danach gingen wir mit Ferngläsern, die wir von dem Kursleiter bekamen, nach draußen und haben Vögel gesucht und die wichtigsten Merkmale auf einen Zettel, den wir ebenfalls vorher bekamen, aufschrieben. Danach gingen wir wieder in den Kursraum und bestimmten die Vögel mit den Bestimmungsbüchern.

Abreise:

Mario und Jana bekamen jeweils 3 Gespenstheuschrecken und 1 Stabheuschrecke für eine Neuaufzucht zu Hause. Bei der Abreise waren wir (7c) mit der Klasse 7b in einem Bus.

Mario Habig und Dominik Asshauer, 7c