Gymnasium Marianum

Polenaustausch am Marianum

 

Der traditionelle Schüleraustausch mit der Partnerstadt Lodz aus Polen hat zum sechsten Mal am Marianum stattgefunden. Die 13 - 15jährigen Austauschschüler des Karl Dedecius Gymnasium waren mit ihren Begleitlehrern vom 24.09. - 30.09.2016 in Warburg. Die 22 polnischen Schüler waren eine Woche lang Gastgeschwister in den Familien der jeweils teilnehmenden deutschen Partner aus den Klassen 8 und 9.

 

Nach der Ankunft der Polen stand zuerst der Begrüßungsnachmittag im Binnenhof des Marianum auf dem Programm. Eltern hatten Kuchen, Kaffee und Limo mitgebracht. Nach einer Schulrallye wurden auf dem Schulhof Völkerballwettkämpfe bei herrlichstem Sonnenschein ausgetragen.

 

Bürgermeister Michael Stickeln hat die internationalen Gäste am 26.09. im "Rathaus zwischen den Städten" empfangen, die drei polnischen Lehrer sowie Schulleiter Frank Scholle waren auch dabei.

 

Bei weiteren Ausflügen, wie Bouldern in der Kletterhalle Paderborn und Fachwerkbau bzw. Armbandflechten im Freilichtmuseum Detmold wurde auf Partnerarbeit und Teambildung wertgelegt.

 

Beim Polenaustausch steht nicht das Erlernen der fremden Sprache im Vordergrund, vielmehr profitieren die Jugendlichen vom Kennenlernen der fremden Kultur, der Lebensweise und dem Familienleben voneinander.

 

Begleitlehrer:

Frau Magdalena Zabłocka (Deutschlehrerin und Leiterin des Austauchprojektes)

Herr Dieter Bahl (Deutschlehrer/Muttersprachler, ehemaliger Marianer)

Frau Iwona Błaszczyk (Geschichtslehrerin)

Wir danken dem "Deutsch-Polnischen-Jugendwerk" (DPJW) für die finanzielle Unterstützung zu diesem Internationalen Projekt.

 

 

(Kopie 1)

20 Marianer besuchen ihre polnischen Partner in Lodz vom 7. bis 13. März 2015


Ankunft in Lodz und das Wochenende in meiner Familie

Am 6.3.2015 begann endlich unsere Reise nach Polen. Wir hatten große Vorfreude und waren sehr gespannt auf unsere Gastfamilien. Viele konnten nicht schlafen wegen der großen Aufregung. Am nächsten Morgen sind wir um 12 Uhr endlich am Bahnhof in Lodz angekommen. Alle von uns wurden herzlich von ihren Gastfamilien empfangen. Um 17 Uhr ging es dann zum Empfang des Direktors vom Gymnasium Karla Dedeciusa in die Schule. Nach der Rede des Direktors hat ein Schüler uns auf dem Klavier etwas vorgespielt. Danach gab es noch eine Tanzvorstellung eines anderen Schülers, der schon einige Wettbewerbe gewonnen hat, und es gab noch etwas zu essen. Dieser Tag hat großen Spaß gemacht und wir konnten unsere Familien besser kennen lernen.

Viola und Joyce

 

Gemeinsamer Unterricht und Erlebnisse im Schwimmbad Fala

Am Montag sind wir um 8 Uhr zum Karl Dedecius Gymnasium in Lodz gegangen. Wir waren ein bisschen verwundert, dass sogar im Unterricht die Schüler ein anderes Verhalten an den Tag legen als die Schüler unseres Gymnasiums. Dort werden im Unterrichtsgespräch die Antworten reingerufen, anstatt sich zu melden. Nach zwei Stunden Unterricht haben wir uns gemeinsam auf den Weg zum Schwimmbad Fala gemacht. In dem Bus war es sehr voll, jedoch waren dort viele nette alte Menschen, die immer wieder versuchten mit uns zu reden. Natürlich erklärten wir ihnen, dass wir leider kein Polnisch sprechen. Sobald wir in die Schwimmhalle kamen, waren wir verblüfft, wie viele Sicherheitsleute dort unterwegs waren. Das Schwimmbad war schon recht groß und es hatte viele Attraktionen zu bieten, wie zum Bespiel die Wasserhöhle, das Wellenbad, die Reifenrutsche und auch die Whirlpools. Dieser Tag hat uns sehr viel Freude bereitet.

Tobias und Steven

 

Ausflug zum Textilmuseum und Stadtbesichtigung

In der Schule hatten wir ab 8 Uhr gemeinsamen Unterricht. Das heißt, wir deutschen Schüler hatten erst einen Fragebogen über Polen mit Fragen wie „Wie lange war Posen die Hauptstadt Polens?“ auszufüllen. Daran sind wir kläglich gescheitert. Zum Glück haben die polnischen Schüler danach Vorträge gehalten, denen wir die richtigen Lösungen entnehmen konnten.

Um 10 Uhr ging es dann mit einem Bus zur Weißen Fabrik. Das ist eine ehemalige Textilfabrik, dort wurden früher Stoffe hergestellt und bedruckt. Während der Führung

haben wir gesehen, was für Geräte und Techniken benutzt wurden und wie die Fabrikarbeiter früher gelebt haben. Außerdem haben wir erfahren, dass Karl Wilhelm Scheibler, der damalige Inhaber der Fabrik, einer der bedeutendsten Industriellen war. Viele Menschen kamen aus Deutschland nach Lodz, um in dieser Fabrik zu arbeiten. Denn in Deutschland waren schon viele Arbeitsbereiche durch Maschinen ersetzt worden, wohingegen Lodz in dieser Sache damals noch sehr rückschrittlich war.

Im Anschluss daran durften wir uns im Workshop einen eigenen Jutebeutel gestalten. Dafür standen uns verschiedene Schablonen, Farben und Pinsel bereit. Diese Aktion hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Luisa

 

Geschichte der Textilindustrie in Lodz

Die Stadtführerin erzählte uns sehr viel über die Geschichte der Stadt Lodz und ihrer Textilindustrie. So erfuhren wir beispielsweise, dass Lodz eine Stadt ist, deren Entstehung geplant war: Durch geschickte Angebote wie Steuerfreiheit und kostenlose Grundstücke wurden hauptsächlich deutsche Arbeiter in die Stadt gelockt. So entstanden viele Textilfabriken, die teilweise noch heute zu besichtigen sind. Heutzutage dient die Weiße Fabrik noch als Museum.

 

Besichtigung Radegast

Wir fuhren mit dem Bus weiter zu einem ehemaligen Güterbahnhof, der zur Zeit der Naziherrschaft in Polen zur Deportation der Juden aus dem Lodzer Ghetto diente. Mittlerweile ist der Bahnhof eine Gedenkstätte für alle Opfer des Holocausts. Während und nach der Führung konnten wir Akten einsehen, Bilder anschauen und Zeitzeugenberichte lesen.

Ich finde es immer wieder unfassbar, wie so etwas Grausames geschehen konnte. Aus diesem Grund fand ich insbesondere diesen Programmpunkt besonders wichtig, da hier mit Nachdruck an die schreckliche Zeit des Nationalsozialismus erinnert wurde.

Benedikt

 

Ausflug nach Warschau

Am Donnerstag wurden wir in Warschau durch die Altstadt geführt, in der viele Denkmäler und Statuen zu sehen waren. Teilweise hatten diese auch etwas mit Aberglauben zu tun, wie zum Beispiel eine Glocke, bei der es Glück bringen sollte, wenn man dreimal herum läuft. Die Stadt wurde wie viele deutsche Städte im Zweiten Weltkrieg zerstört und danach, anders als in Deutschland, wieder so wie vorher aufgebaut. Dasselbe geschah mit dem Königsschloss, dort hatte der König Polens - und in Kriegen auch Besatzer, wie Napoleon - geherrscht. Wir haben erfahren, dass Warschau nicht immer die Hauptstadt Polens war, sondern lange Zeit Krakau. Ebenfalls erfuhren wir, dass Polen die erste moderne Verfassung in Europa hatte. Danach wurden wir zum höchsten Gebäude Polens geführt mit 239 m Höhe. Dieses war ein Geschenk der Sowjetunion und heißt Palast für Kultur und Wissenschaft. Wir sind mit dem Fahrstuhl bis in die oberste Etage gefahren. Dort auf der Aussichtsplattform ist uns aufgefallen, dass es in Warschau mehr Hochhäuser gibt als in den meisten deutschen Städten. Anschließend durften wir in kleinen Gruppen mit je mindestens einem Polen shoppen gehen. Insgesamt ist uns aufgefallen, dass sich Warschau deutlich von Lodz unterscheidet, weil Lodz eine Textilindustriestadt war und Warschau die Hauptstadt ist.           Jakob und Leon

                                                                                                                

Schulbesuch und Abschied

Am letzten Freitag der Polenwoche mussten wir noch einmal in die Schule. Die Schule fängt in Polen immer erst um 8 Uhr an, anders als bei uns. In Deutschland sind die Schulen auch viel schöner, d. h. nicht so alt und heruntergekommen. Wir hatten dann ein Programm, um Polen besser kennen zu lernen. Dazu haben wir zuerst in deutschen Gruppen versucht, einen Fragebogen auszufüllen. Dann haben wir Präsentationen der polnischen zweiten Klasse gehört. In Polen gibt es sechs Jahre Grundschule, die polnische zweite Klasse ist die deutsche achte Klasse. Mittags sind wir dann wieder zu unseren Gastfamilien gegangen. Die meisten polnischen Familien wohnen in großen Wohnblocks mit kleinen Wohnungen, die aber von innen meist sehr schön und ordentlich sind.

Dort haben wir natürlich sofort zu Mittag gegessen. Wie zu allen Mahlzeiten gab es wieder viel Tee. Uns ist aufgefallen, dass die Polen sehr gemütlich essen und sich dafür viel Zeit nehmen.

Tim

Abreise aus Polen

Nachdem Ada (meine Austauschschülerin) und ich aus der Schule gekommen sind, hat die ganze Familie gemeinsam gegessen, wie jeden Mittag. Es gab Nudeln mit Lachs und Soße. Dann haben wir, Ada, ihre kleine Schwester Zuzia, ihre Mutter, ihre Oma und ich, ein Brettspiel gespielt, das hat Spaß gemacht.

Von den polnischen Lehrerinnen haben wir vor der Abfahrt am Busbahnhof alle ein Lesezeichen mit der Aufschrift „LODZ“ bekommen. Es wurden noch Fotos gemacht und sich umarmt, einige haben auch geweint. Dann ging die 14-stündige Busfahrt zurück nach Deutschland leider auch schon los.

Ich fand die Woche in Polen sehr schön und wäre gerne noch länger geblieben.

Lilli

 

Die Stadt Lodz

Lodz ist eine, im Vergleich zu Warburg, sehr große Stadt. Wir haben gelernt, dass zur Zeit Hitlers viele deutsche Fabrikanten und viele Juden lebten. Nur die Minderheit der Bevölkerung war polnischen Ursprungs.

Die Gebäude der Stadt sind teilweise sehr heruntergekommen und alt, die meisten Menschen leben dort in Hochhäusern. Man kann der Stadt bzw. dem Land ansehen, dass nicht viel Geld zu Verfügung steht alte Gebäude zu renovieren. Die Menschen, die dort leben, sind ärmer als die meisten Deutschen, so müssen Familien mit mehreren Personen in kleinen Wohnungen leben, was man in Deutschland meistens nicht gewohnt ist.

Trotz der armen Verhältnisse sind die Menschen sehr freundlich und kommunikativ, jedoch manche haben noch Vorurteile gegenüber den Deutschen.

Neben den Hochhäusern und Wohnsiedlungen gibt es in Lodz jedoch auch schöne Gebäude, wie die alten Fabriken, die Fabrikantenhäuser und die Kirchen. Ein Besuch der Stadt ist sehr empfehlenswert und uns hat es allen sehr gut gefallen!

Ina

 

Die Region Lodz

Die Stadt Lodz liegt in der Woiwodschaft Lodz. Woiwodschaften hat man sich wie Bundesländer in Deutschland vorzustellen. Die Woiwodschaft Lodz liegt in Zentralpolen. Ihre Fläche beträgt über 18 Tausend Quadratmeter, sie zählt 2,6 Millionen Einwohner, wobei die meisten Einwohner in Lodz und in dem Lodzer Ballungsgebiet leben. Über 16% der Fläche steht unter Naturschutz.

Victoria

 

Typisch polnisch - das Familienleben

Die Bräuche, Sitten und das Familienleben sind im wahrsten Sinne des Wortes sehr ähnlich wie die deutschen Bräuche, aber es gibt auch Unterschiede. Eine  Gemeinsamkeit ist, dass es täglich drei feste Mahlzeiten  gibt und dass die Großmutter regelmäßig besucht wird. Jedoch ein Unterschied ist, dass sie vor dem Essen nicht beten, und außerdem sind beide Elternteile häufig berufstätig. Wie auch bei uns kümmert sich die Mutter auch noch um den Haushalt.

In Polen isst man morgens meistens Cornflakes, leckere Waffeln oder belegte Brote wie bei uns auch. Und dazu trinkt man viel Tee. Zum Mittagessen gibt es immer etwas Warmes. Meist gibt es als Vorspeise Suppen. In Polen gibt es eine typisch polnische Suppe, in dieser sind viele, verschiedene Wurstsorten und Ei.  Zum Abendessen gibt es dann wieder belegte Brötchen oder Joghurt.

Insgesamt fanden wir, dass es in Polen immer sehr viel zu essen gab.

Ellen und Janina

 

Die polnische Sprache und die Kommunikation mit den Austauschschülern

Die polnische Sprache ist eine westslawische Sprache aus dem slawischen Zweig der indogermanischen Sprachen. Uns ist besonders aufgefallen, dass die polnische Sprache sehr deklinationsfreudig  ist, sie haben sechs Fälle und deklinieren jeden und alles. Das machte es uns schwer, unseren Austauschschülern im Gespräch zu folgen.

Polnische Namen sind allgemein den deutschen ähnlich mit ein paar Schreibunterschieden:  Amelia, Anna, Barbara, Ewa, Hanna, Julia, Iwona, Maria, Zofia, Adam, Edward, Filip, Jakub, Marcin, Nikolaj, Piotr, Tomasz, Mateusz. Auffällig ist, dass alle Namen eine Abkürzung oder Koseform haben: Nikolaj->Niko, Anna->Ania, Julia->Julka, Maria->Marysia, Zofia->Zosia, und dass alle weiblichen Namen mit einem „a“ enden.

Auch die Polen bezeichnen ihre Sprache als schwer und sie haben manchmal Schwierigkeiten mit all den grammatischen Formen.

Anna und Thomas

 

Die Partnerschule – Unterricht in Polen

Am Montag besuchten wir zusammen mit unseren polnischen Austauschpartnern das Karl Dedecius Gymnasium in Lodz. Die deutschen Schüler folgten den Austauschpartnern in ihre jeweiligen Unterrichtsstunden. Zu den Unterrichtsstunden gehörten die Fächer Polnisch, Physik, Deutsch, Geschichte und Biologie.

Wir konnten viele Unterschiede in der Unterrichtsweise wie auch in dem Umgang der Lehrer mit den Schülern feststellen: Di

e Schüler müssen sich nicht melden, um den Lehrern ihr Antworten mitzuteilen. Die Schüler haben sich zu Hause für den Unterricht vorzubereiten um dann von den Lehrern über den gelernten Stoff abgefragt zu werden. Außerdem beobachteten wir, dass es manche Lehrer nicht stört, wenn die Schüler ihre Handys während des Unterrichts benutzen.

Madita und Simon

Erster Teil der Begegnung vom 27.09. – 3.10.2014 in Warburg für 20 Marianer aus den Klassen 8 und 9 und 20 polnische Austauschschüler

Die erste Begegnung am Anreisetag

Jetzt war es schon 5 nach 7. Saraphina und ich konnten nicht mehr still stehen, wir waren zu aufgeregt. Endlich kam der Bus der Polen an. Als der Bus hielt, war ich so aufgeregt, dass ich fast zittern musste. Ich wusste nicht, wie es den anderen in diesem Moment erging, aber ich sah, dass sie genauso aufgeregt waren. Dann endlich öffneten sich die Bustüren und alle Anspannung war vergessen. Endlich konnte ich auch Paulina begrüßen und willkommen heißen, dann fuhren wir nach Hause, in eine spannende Woche hinein.

Friederike 8a

 

Der Begrüßungsnachmittag

Am Anfang, als wir uns alle auf dem Binnenhof im Marianum getroffen haben, war die Stimmung noch sehr gespannt. Doch schon nach der Schulrallye, bei der wir mit den Polen in einzelnen Gruppen Fragen beantworten mussten, war die Stimmung schon viel lockerer. Außerdem durften wir uns nebenbei an Kuchen und Plätzchen bedienen. Diese waren übrigens sehr lecker. Damit wir uns untereinander noch besser kennen lernen konnten, spielten wir noch draußen auf dem Schulhof Völkerball, immer mit verschiedenen Teams und mit verschiedenen Siegen. Alle hatten so viel Spaß, dass wir gar nicht merkten, wie schnell die Zeit verging.

Ellen 8c

 

Der Sonntag mit meinem Gastbruder

Der zweite Tag der Polenaustauschwoche  war der Tag in der Familie. Wir planten zum Tierpark Sababurg zu fahren. Mein Austauschschüler Mateusz ist sehr nett. Er ist zwar zwei Jahre älter als ich, aber wir haben uns trotzdem gut verstanden. Es war ein sehr schöner Tag und wir hatten viel Spaß, besonders im neuen Pinguingehege. Man konnte das Pinguingehege nämlich betreten und die Pinguine waren nicht scheu, sondern kamen zu den Menschen ans Ufer und sind zwischen ihnen her gewatschelt. Mittags haben wir ein Picknick gemacht und dabei auch viele neue polnische Wörter gelernt, z.B. Wolf = wilk oder Hirsch = jele´n. Das Wörterbuch haben wir nur selten bei Fremdwörtern o.ä. benutzt, ansonsten haben alle Deutsch gesprochen. In Polen ist Deutsch sehr wichtig. Polnische Schüler haben 6 x 45 min. Deutsch-Unterricht in der Woche und zusätzlich Mathe und Chemie als bilingualen Unterricht.

Die ganze Polenaustauschwoche war sehr schön und ist nur weiterzuempfehlen. Ich freue mich schon auf den Besuch im März 2015 in Lodz.

Tim 8a

 

Der Sonntag mit meiner Gastschwester

Ola und ich standen spät auf und frühstückten gemeinsam mit meinem Bruder und meiner Mutter. Danach zeigte ich Ola die Warburger Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten wie dem Gerber, dem heiligen Nepumuk, dem Rathaus und dem Johannisturm. Danach gingen wir in die Stadt und bummelten durch die Geschäfte. Anschließend tranken wir im D'Jabana einen Smoothie. Auf der Oktoberwoche trafen wir einige deutsche und polnische Freunde. Das Fahrgeschäft X-Faktor war der Favorit meiner polnischen Austauschschülerin. Es war ein ereignisreicher Tag.

Luisa 9b

 

Museumsbesuch, Rathausbesuch und Stadtführung

Nach  dem ersten gemeinsamen Schultag gingen wir zusammen zum Museum im Stern. So erfuhren wir z.B. von der steinzeitlichen Geschichte Warburgs, der Bedeutung der Hanse für Warburg und dem Zusammenschluss von Altstadt und Neustadt. Eine polnische Lehrerin übersetzte für die  polnischen Schüler, wenn diese etwas nicht verstanden. Ich fand den Besuch gut, weil wir und die polnischen Schüler einiges Neues über Warburg erfahren haben. Anschließend gingen wir ins Alte Rathaus zum Bürgermeisterempfang und dann wieder Richtung Schule. Dort wartete schon ein Stadtführer auf uns. Wir besuchten die Sehenswürdigkeiten Warburgs, wie in der Altstadt die Kanone, den jüdischen Friedhof und die Krypta der Kirche auf dem Bergfriedhof. Dort sangen unsere Austauschschüler die polnische Nationalhymne.

Benedikt 8a   

 

Die Erlebnisse bei der Fahrt mit dem Schiff und bei der Schlossführung

Als der Bus in der Nähe des Ufers vom Edersee hielt, konnten wir zunächst auf den nahegelegenen Spielplatz. Danach gingen wir zur Anlegestelle und betraten den „Edersee Star“. Das Schiff war sehr schön; wir gingen sofort zum Oberdeck, denn es war angenehm warm und die Sonne schien. Dort setzten wir uns und sprachen miteinander, aßen lunch und sahen uns den Edersee an. Nach einer entspannten Stunde hielt das Schiff und wir fuhren zum Schloss Waldeck. Wir durften uns zunächst auf der Terrasse aufhalten und den Museumsshop besuchen. Darauf wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und durch das Burgmuseum „Hinter Schloss und Riegel“ geführt. Beim Anblick der Foltergeräte schauderte uns und wir waren froh, nicht in der Zeit gelebt zu haben.… Bei einem 120m tiefen Brunnen konnten wir jedoch auch sehen, zu was die Menschen schon früher alles in der Lage waren. Insgesamt war der Ausflug sehr gelungen.

Ich glaube, dass den Polen und uns vor allem der Freiraum, den wir immer bekommen hatten, sehr gut gefallen hat.

Madita 9b

 

Beim Oktoberwochenumzug

Nach dem gemeinsamen Unterricht, haben wir beim Sport mit allen 40 Schülern unsere Gruppengemeinschaft mit verschiedenen Ballspielen gestärkt. Im Deutschunterricht haben wir gemeinsam etwas gesungen. Nachher, gingen wir zur Mensa und aßen Spaghetti Bolognese. Danach haben wir uns gegenseitig mit polnischen und deutschen Flaggen geschminkt und uns Hawaiiketten angezogen. Um 14 Uhr gingen wir dann als Fußgruppe beim Umzug mit.

Joyce 8c

 

In der interaktiven Arbeitsausstellung DASA

Am 6. Tag des Polenaustausches stand für unsere Austauschschüler ein Highlight auf dem Programmpunkt. Es handelte sich um den Besuch der DASA in Dortmund, sowie um eine anschließende Einkaufstour in der Dortmunder Innenstadt. Unseren polnischen Gästen sah man ihre Ungeduld an, denn sie freuten sich schon auf den Besuch der Stadt Dortmund. Als wir endlich bei der DASA angekommen waren, gingen wir sofort in das Zentrum hinein. Ein netter Mann hat uns das Gelände gezeigt und spannende Dinge erklärt. Nachher hatten wir Zeit, die DASA in Kleingruppen zu erforschen und Neues zu entdecken. Schließlich folgte eine Einkaufstour in der Dortmunder City. Wir haben einen zentralen Treffpunkt ausgemacht und sind dann jeweils in Klein-Großgruppen auf Einkaufstour gegangen. Im Bus war es  sehr warm doch alle waren fröhlich.

Steven 9b

 

Der Freitag mit meiner Gastschwester

Am 3.10.14 war der letzte Tag mit den Austauschülern und dieser wurde in der Familie verbracht. Da an diesem Tag schönes Wetter war, haben wir, nachdem wir Mittag gegessen haben, einen langen Spaziergang gemacht und danach haben wir einen Film geguckt. Trotz nur 3 Jahren Deutsch konnte meine Polin schon viel verstehen.

Victoria  9a

 

Der Ausflug am 03.10.2014

Nicole freut sich sehr. Meine Eltern und ich haben für heute ein genaues Ziel vor Augen: Ein Besuch bei den Externsteinen und dem Hermannsdenkmal. Wir fahren erst nach Altenbecken, um uns das Viadukt anzusehen. Ein paar Minuten später stehen wir in einer kleinen Schlange vor den Einfahrtschranken des Naturdenkmals, und es fällt uns auf, dass wohl mehrere Leute die Idee hatten, an einem schönen Tag der Deutschen Einheit, sich diese interessanten Steine anzusehen. Auf einmal sind sie in ihrer ganzen Pracht zu sehen! Sich die Externsteine nur anzusehen, ist zwar möglich, aber sinnlos, da der  Blick von dort oben einzigartig ist. Auf der Weiterreise müssen wir uns wieder in einer Schlange einreihen, aber es geht nicht zurück, sondern zum Hermannsdenkmal bei Detmold. Auch hier gehen wir hoch und genießen den Blick. Auf der Rückreise fahren wir noch in die Innenstadt Detmolds um den Ausflug mit einem Eis zu beenden.

Thomas 8a

 

Abreiseszenen

Am Freitag, war Tag in der Familie und auch gleichzeitig der Abreisetag. Nach einem schönen Tag haben wir Ada's Koffer gepackt und sind am Abend losgefahren zum Bahnhof. Vielen fiel der Abschied schwer und ein paar Leute haben sogar geweint, anderen fiel der Abschied eher leicht, weil sich die Austauschschüler nicht so gut verstanden haben oder, weil es Probleme bei der Verständigung gab. Um 20:00h mussten wir uns alle verabschieden. Die polnischen Lehrerinnen haben noch gesagt, dass es ihnen gut gefallen hat und dass sie sich über unsere Gastfreundschaft gefreut haben und dann ist der Bus auch schon losgefahren.

Mir hat der Austausch gut gefallen und trotz ein paar sprachlicher Probleme freue ich mich auf die Woche in Polen.

Lilli 8b

 

Schnell kam der Tag des Abschieds. Die Woche mit den Austauschschülern ist wie im Flug vergangen. Heute war nochmal ein Tag in der Familie und um 19:45 Uhr versammelten wir uns alle zur Verabschiedung am Bahnhof Warburg. Die Stimmung war fröhlich und traurig zugleich. Ich und meine Familie haben meine Austauschschülerin Agata verabschiedet.

Für die tolle Woche bin ich sehr dankbar und freue mich schon auf ein Wiedersehen, deshalb sind bei uns auch einige Tränen gekullert. Weil ich mich so gut mit Agata verstanden habe, gab es von mir ein kleines Abschiedsgeschenk. Nun warte ich mit Vorfreude auf das kommende Frühjahr, wo wir uns endlich wiedersehen und ich sagen kann: „HALLO AGATA, ICH BIN DA.“

Viola 8c