Gymnasium Marianum

Vítejte v Praha

(Willkommen in Prag- Studienfahrt nach Prag)

 

lesen Sie hier in Auszügen den Reisebericht von Jasmin Rais, Livia Kriwet, Sophie Engemann, Iris Rais, Mara Grund und Salomé Teppe. Der vollständige Bericht findet sich im Jahrbuch des Marianum (Erscheinungstermin Dezember 2016)

Samstag, der 02.07.2016

...Nachdem auch die letzten Schülerinnen und Schüler um kurz vor 08:00 Uhr erschienen sind, konnte der Bus in Richtung Prag losfahren .Am Nachmittag erreichten wir dann die tschechische Hauptstadt Prag und lernten unsere zwei Guides, Kim und Silvia, kennen, die uns die Tage in Prag begleitet haben. ...

 

Sonntag, der 03.07.2016

Die  Prager Burg, liegt nur wenige Metro-Stationen von unserem Hotel entfernt. Sie stammt aus dem 9. Jahrhundert und ist heute die Residenz des Präsidenten der Tschechischen Republik. Es ist keine "einheitliche" Burg, sondern ein Komplex vieler Gebäude. Nach der Erkundung der Burg, welche im Übrigen einen Besuch wert ist, und einem Spaziergang

durch die zahlreichen Gartenanlagen, erwartete uns ein Ausflug in die Prager Altstadt, wo sich einige schon geeignete Restaurants für die anschließende Freizeit sicherten.

Die Prager Altstadt ist die älteste der vier Prager Städte mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten am sogenannten "Altstädter Ring". So durften wir unter anderem auch den Prager Turm besteigen und so einen atemberaubenden Blick über Prag erhalten. ...

 

Montag, der 04.07.2016

 An diesem Morgen stand die Besichtigung des Prager Judenviertels auf dem Plan. Die entsprechenden Guides, die sich mit den historischen Daten und der Umgebung auskannten, standen schon am Hotel bereit, sodass wir in den üblichen Gruppen die Wege zum Judenviertel angehen konnten. ...Die erste Synagoge, die wir besichtigen durften, lies uns etwas in die jüdische Kultur und in die jüdischen Feiertage eintauchen.... Im Anschluss gingen wir gemeinsam auf den Judenfriedhof, welcher sich hinter der zweiten Synagoge befand. Uns wurde erzählt, dass dieser Friedhof aus mehreren Schichten besteht und sich so mehrere Tote übereinander die gleiche Ruhestätte teilen. Auf den jeweiligen Gräbern ist anders wie bei uns Christen nur ein Grabstein gestellt, ohne jegliche Bepflanzung.

Um 19:30 Uhr stand der gemeinsame Theaterbesuch eines Schwarzlichttheaters auf dem Programm . ...Unser Mitschüler Jan durfte gleich in den ersten Minuten dem Hauptdarsteller in einer Pantomimenszene zur Seite stehen....

 

Dienstag, der 05.07.2016

An diesem Tag wurde schon zwischen 06:30 und 07:00 Uhr gefrühstückt, da wir um 08:00 Uhr nach Theresienstadt aufbrechen wollten. In der tschechischen Stadt Terezin wurde eine große Burg errichtet, zunächst als Militärschutz, die jedoch ab 1940 von der NS als Gestapo-Gefängnis benutzt wurde. Die sogenannte „kleine Festung“, die wir zuerst besuchten, erinnerte an ein KZ. Jedoch wurde Theresienstadt ein Durchgangslager für Juden aus Böhmen und Mähren benutzt um sie anschließend nach Auschwitz, Buchenwald etc. zu deportieren. ... Anschließend saßen wir wieder im Bus und fuhren in ein Museum in der „großen Festung“. ...Das Museum zeigte mit viel Text und Bildern die Geschichte von Theresienstadt und der Juden. Nach der Stunde, die aufgrund des vielen Textes wirklich nötig war, saßen wir wieder im Bus und fuhren zu einem Krematorium. Dieses wurde erst 1942 errichtet, da die Zahl der Verstorbenen in der Festung aus Gründen wie Krankheiten, Erschöpfung und Hungersnot extrem anstieg.

 

Mittwoch, der 06.06.2016

Der vorletzte Tag ging für uns erneut schon sehr früh, um 08:00 Uhr morgens, los. Diesmal stand die Besichtigung Kutná Horas, auf Deutsch "Kuttenberg", an. Doch bevor die Stadt selbst und das für sie einst so bedeutende Bergwerk besucht wurde, machten wir noch einen kleinen Exkurs ins Sedletz-Ossarium, welches einem Ortsteil Kutná Horas angehört. Hierbei handelt es sich um ein Beinhaus, welches im 15. Jahrhundert errichtet wurde. ... Im Anschluss wurde genug Zeit eingeplant, die Stadt selbst zu erkunden, dessen Altstadt sogar zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

Donnerstag, der 07.07.2016

Ab 07:00 Uhr hatten wir die Möglichkeit zu frühstücken, da um 08:00Uhr unser Bus Richtung Warburg ansteuerte. Im Bus wurde deutlich, dass viele ziemlich erschöpft von der Studienfahrt waren, trotzdem wirkte niemand unzufrieden. Somit war die Studienfahrt ein voller Erfolg! Um ca. 15:00 Uhr erreichten wir müde aber glücklich den Schützenplatz, wo uns unsere Eltern in Empfang nahmen. Alles in allem war unsere Studienfahrt eine schöne und unvergessliche Zeit. Wir hatten alle sehr viel Spaß und haben die Lehrer auch mal von einer anderen Seite kennengelernt. Zudem ist Prag eine sehr empfehlenswerte Stadt und man sollte sich diese nicht entgehen lassen. Deswegen heißt es für uns: Prag, wir kommen wieder!