Gymnasium Marianum

Beamerstrahl statt Kreidestaub – Verein der Ehemaligen und Förderer des Gymnasium Marianum stiftet digitales Whiteboard

Video- und Audiosequenzen vorführen, Bilder aus dem Internet oder geometrische Formen in das Tafelbild integrieren, Unterrichtsergebnisse abspeichern und für die nächste Stunde weiter verwerten oder als Lerngrundlage via Mail an Schüler verschicken: Die didaktischen Möglichkeiten und Vorteile eines digitalen Smartboards für den Schulunterricht sind enorm.

Insofern freut sich Schulleiter Frank Scholle, dass der Smartboardbestand des Gymnasium Marianum nun durch eine weitere digitale Tafel für den Kunstunterricht aufgestockt werden konnte. „Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren mit dieser Technik und haben mehrere Fachräume mit digitalen Whiteboards ausgestattet. In dieser Testphase haben wir mittlerweile durchweg gute Erfahrungen gemacht: Die Hemmschwelle gegenüber der neuen Technik ist weder auf Kollegen- noch auf Schülerseite hoch; im Gegenteil unterstützen sich die Lehrkräfte in der Whiteboardnutzung gegenseitig.“ Im letzten Sommer erfolgte dann die Ausstattung auch der letzten Klassen- und Kursräume mit einem Internetanschluss, so dass nun die technische Grundlage gelegt ist, weitere Whiteboards anzuschaffen. Der Schulleiter betont den auffällig raschen Wandel technischer Entwicklungen in Schule während der letzten Jahren: „Vor vier Jahren war ich froh, der Schulgemeinde mitteilen zu können, dass durch umfangreiche Finanzierungsmittel verschiedener Seiten nun endlich alle Klassenräume mit einem eigenen Overheadprojektor ausgestattet worden sind. Diese Technik scheint mittlerweile aber in einigen Bereichen schon wieder überholt, denn neben den bereits erwähnten Whiteboards sind in den letzte Jahren alle Fachräume mit Beamern, internetfähigen Computerarbeitsplätzen und Dokumentenkameras ausgestattet worden. “Mit der Anschaffung weitere digitaler Tafeln und einer für die nahe Zukunft ins Auge gefassten Tablet-Klasse erfolge nun die nächste technische Ausbaustufe auf modernstem Stand. Hier würden zur Zeit Lehrkräfte in entsprechende Fortbildungen entsandt und die Finanzierungsmöglichkeiten überprüft. So sei die Spende des Ehemaligen- und Fördervereins als wichtiger Auftakt eines weiteren technischen Ausbaus des Marianum zu sehen. Kunstpädagogin Birgit Kasten führte den Spendern die Potenziale des Whiteboards im Kunstunterricht praktisch vor: „Die Möglichkeit, Bilder und Kunstwerke aus dem Internet zu benutzen und Bildanalysen mit technisch weitreichender Unterstützung ausführlich  - auch durch die Schüler selbst - vorzuführen, stellt eine deutliche Bereicherung des Unterrichts dar“. Die Klausurvorbereitungen, beispielsweise im Leistungskurs, könnten hierdurch noch anschaulicher erfolgen. Aber auch der Kunstunterricht der jüngeren Schüler werde durch die digitale Tafel deutlich bereichert.  „Dennoch wird im Kunstunterricht aber auch weiterhin mit Pinsel und Farben praktisch gearbeitet“ schmunzelt die Lehrerin.  Bernd Huesmann als Vorsitzender des Vereins der Ehemaligen und Förderer des Gymnasium Marianum zeigt sich nach der Praxis-Vorführung ebenso positiv angetan wie die beiden anderen Spender Helmut Dreier (Präsident des Rotary Clubs Warburg) und Ulrich Lüke (Leiter der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold). „Dass junge Menschen mit technischen Medien ohne Berührungsängste umgehen und hieraus den größtmöglichen Nutzen ziehen, ist auch im späteren Berufsleben erwünscht“, insofern sei es schön, wenn hierauf auch schon in der Schule vorbereitet werde, betonte Ulrich Lüke.