Gymnasium Marianum

Die Erprobungsstufe

Pädagogisches Konzept

1.   beim Übergang von der Grundschule zum Gymnasium

2. bei der intensivenZusammenarbeit der Lehrer/innen innerhalb der Klassen und im Austausch mit den Eltern

3. durch gemeinsame Beratungen mit den Grundschulkolleginnen und -kollegen in den Erprobungsstufenkonferenzen

Zu 1) Bei der Zusammensetzung der neuen Klassen werden die Wünsche der Kinder (Eltern), ggf. auch Ratschläge der „abgebenden“ Grundschule in größtmöglichem Umfang berücksichtigt.

An den ersten beiden Schultagen werden die neuen Gymnasiasten nach einem ökumenischen Gottesdienst und einer kleinen Begrüßungsfeier in der Aula von den neuen Klassenlehrern mit dem Schulalltag in der noch etwas fremden Umgebung vertraut gemacht. Bei der Eingewöhnung helfen den neuen Marianern auch die „Paten“ der SV, die in großen Pausen für die „Kleinen“ da sind und im Laufe des Schuljahres ganz verschiedene Veranstaltungen (mit)organisieren.

Zu 2) Nicht nur in Konferenzen, sondern auch informell stimmen sich die Klassenlehrer/innen mit den Fachlehrern (deren Zahl erheblich höher ist als in der Grundschule) regelmäßig ab. Bei Verhaltensauffälligkeiten nimmt die Schule sofort Kontakt mit den Eltern auf und schaltet bei Bedarf außerschulische Fachleute (z.B. den schulpsychologischen Dienst in Brakel) ein.

Die Zusammenarbeit der Eltern mit der Schule und untereinander (neben den vorgeschriebenen Pflegschaftssitzungen spielen die Stammtische eine wichtige Rolle) gestaltet sich nach aller Erfahrung fast immer eng und vertrauensvoll. Gern nehmen Klassenlehrer, Schulleitung und Schulpflegschaft Angebote und Anregungen von Eltern auf, die zu Themen wie Jugendschutz, Suchtprävention u. ä. m. entweder aufgrund eigener beruflicher Kompetenz selber initiativ werden oder bestimmte Probleme gern behandelt sähen. Es hat sich auch vielfach bewährt, wenn Eltern bei Wandertagen, Sport- und Spielfesten, Theaterbesuchen etc. mitwirken

Zu 3) Wir halten weiterhin Kontakt zu den Kolleginnen/Kollegen der Grundschulen innerhalb unserer Erprobungsstufenkonferenzen. So findet schon die erste Erprobungsstufenkonferenz, also in der Regel im November des begonnenen Schuljahres, gemeinsam statt, um eine möglichst enge Verzahnung zu gewährleisten..