Gymnasium Marianum

Exkursion des LK Biologie Q2 nach Frankfurt

 

Am 1.2. Februar 2017 fuhr der LK Biologie mit den Lehrern Herrn Jurczyk und Herrn Fischer nach Frankfurt.

Nach dem  Bezug der Unterkunft im ’Haus der Jugend‘ stand als erstes das Senckenbergmuseum auf dem Programm. Zunächst hatten die Schüler/innen Zeit, sich einzeln oder auch in Kleingruppen das Museum individuell anzuschauen. Um 16 Uhr wurden dann zwei Führungen angeboten, welche thematisch zum Stoff der Q2 passten, nämlich ‚Evolution der Wirbeltiere‘ und ‚Evolution des Menschen‘.

Anschließend hatten die Kursteilnehmer Gelegenheit, entweder im Museum zu bleiben oder aber den Abend in der Frankfurter Innenstadt zu verbringen.

Am nächsten Tag besuchte man das Institut für Biowissenschaften an der Uni.  Herr Dr. Thalau, der Beauftragte für Abiturienten und Erstsemester, stellte den Schüler/innen den Studiengang Biowissenschaften vor. Anschließend nahm man an einer Vorlesung zum Thema ‚Artentstehung‘ – welche übrigens genau zum momentanen Kursthema passte – teil. Nach dem Mittagessen hatten die Schüler/innen Gelegenheit, an einem Praktikum für Erstsemester teilzunehmen und dabei auch –selbstverständlich nach Anleitung – Fische zu präparieren.

Gegen 16 Uhr mussten die Lehrer allerdings unterbrechen, damit der Zug nach Hause noch erreicht werden konnte. Abends – wenn auch mit halbständiger Verspätung und in einem Zug ohne Heizung – erreichten dann alle wieder wohlbehalten die Heimat.

In der Erlebniswelt BIOTechnikum

„Biotechnologie ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglicht technologischen Fortschritt, höhere Lebensqualität und nachhaltigere Produktionsverfahren. Deshalb ist die biobasierte Wirtschaft auch ein zentraler Zukunftsbereich.“ Dieses Zitat der Bundesministerin für Bildung und Forschung Frau Professor Dr. Johanna Wanka zeigt, welch hohe Relevanz die moderne Biotechnologie für die Entwicklung neuartiger Produkte beispielsweise in den Bereichen Medizin, Nahrungsmittelproduktion sowie Umwelt – und Klimaschutz hat und somit für mehr Lebensqualität in Zukunft sorgen kann.

Für den Grundkurs Biologie der Q1 war es daher eine gute Gelegenheit mehr darüber zu erfahren was die Forschung in der modernen Biotechnologie leistet und in welchen Bereichen sie ihren Nutzen entfaltet, als das BIOTechnikum, ein rollender außerschulischer Lernort und Dialogzentrum Station in Volkmarsen machte.

Neben allgemeinen Informationen über Grundlagen, Forschungsfelder und Anwendungs -gebiete der Biotechnologie konnten die 13 SchülerInnen unter der Anleitung der beiden projektbegleitenden Wissenschaftler auch praktische Erfahrungen sammeln. In einem Praktikumsversuch wurde DNA einer Übernachtkultur des Darmbakteriums E. coli isoliert und durch eine Präzipitation ( Ausfällen ) als Salz sichtbar gemacht. Nach zwei Stunden interessanter Einblicke in die Welt der Biotechnologie ging es wieder zurück nach Warburg. JF

20.11.2015

Arbeiten mit dem LUMBRICUS

Am 20.08.2015 unternahmen wir, der Biologie LK von Herrn Jurczyk aus der Q1, eine Exkursion zur Bestimmung der Gewässergüte an die Diemel in Warburg. Dabei stand uns Regina von Oldenburg mit dem Umweltbus -LUMBRICUS- der Natur- und Umweltschutz-Akademie Nordrhein-Westfalen {NUA} zur Seite.

Nach unserer Ankunft im Freizeitgelände Diemelaue gab uns Regina von Oldenburg eine Einführung in das Thema zur Bestimmung der Gewässergüte. Danach wurden wir in drei Gruppe unterteilt, die sich mit den biologischen, chemischen und strukturellen Parametern der Diemel beschäftigten. Hierzu gehörte die Untersuchung der wirbellosen Lebewesen, bestimmter Nährstoffe im Wasser und die Beschaffenheit der Diemel. Um diese Untersuchungen durchführen zu können, bekamen wir Gummistiefel bzw. Wathosen,Kescher, Behälter für die Lebewesen und verschiedene Messutensilien.

Eine kleine Gruppe war für die chemischen Untersuchungen zuständig. Sie  überprüfte die Wasserqualität der Diemel mithilfe chemikalischer Messungen z.B. auf den Sauerstoff-, Nährstoffgehalt und pH-Wert. Eine weitere Kleingruppe beschäftigte sich mit den strukturellen Parametern, indem sie die Fließgeschwindigkeit, Flussbreite und Flusstiefe, sowie die Beschaffenheit der Diemel überprüften. Außerdem begutachteten sie die Diemelaue und ihre typischen Pflanzengesellschaften. Die letzte Gruppe untersuchte dann  die biologischen Faktoren. Sie fing mithilfe der Kescher wirbellose Lebewesen, die sich frei im Wasser oder an Pflanzen und Steinen befanden. Die gefangenen Lebewesen sowie die Wasserproben und Messergebnisse wurden mit zum LUMBRICUS genommen. Dort wurden die Proben und Messergebnisse ausgewertet und die Lebewesen mit Mikroskopen untersucht. Es wurden viele verschiedene wirbellose Lebewesen, wie Larven, Egel, Schnecken und Muscheln, gefunden. Diese standen zumeist für eine gute Wasserqualität. Die Messergebnisse der chemischen und strukturellen Parameter standen ebenfalls für eine gute Wasserqualität.

Aus den verschiedenen Untersuchungsergebnissen lässt sich schließen, dass sich die Diemel zum Zeitpunkt unserer Messungen in einem guten Zustand befand.

Abschließend können wir sagen, dass die Untersuchungen zur Bestimmung der Gewässergüte viel Spaß gemacht haben und dass wir gleichzeitig viel dabei gelernt haben.

Katja Tewes,  Dorothee Pieper

Unsere Schule liegt zentral im Innenstadtbereich Warburgs. Exkursionen können vor allem in die nahegelegte Diemelaue, als auch in die ländliche Umgebung Ostwestfalens unternommen werden. Das Schulgebäude verfügt über zwei Biologiefachräume. In der Sammlung sind in ausreichender Anzahl regelmäßig gewartete Lichtmikroskope und Fertigpräparate zu den verschiedenen Zell- und Gewebetypen vorhanden. Zudem verfügt die Sammlung über ein D N A – Modell und mehrere Analysekoffer zur physikalischen und chemischen Untersuchung von Gewässern. Die Fachkonferenz stimmt sich bezüglich in der Sammlung vorhandener Gefahrstoffe mit der dazu beauftragen Lehrkraft der Schule ab.

 

Für größere Projekte stehen zwei Informatikräume zur Verfügung, die im Vorfeld reserviert werden müssen.

In der Oberstufe ist das Fach Biologie in der Regel mit einem Grund- und einem Leistungskurs vertreten.

 

Der Biologieunterricht soll Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen wecken und die Grundlage für das Lernen in Studium und Beruf in diesem Bereich vermitteln. Dabei werden fachlich und bioethisch fundierte Kenntnisse als Vorrausetzung für einen eigenen Standpunkt und für verantwortliches Handeln gefordert und gefördert. Hervorzuheben sind hier die Aspekte Ehrfurcht vor dem Leben in seiner ganzen Vielfältigkeit, Nachhaltigkeit, Umgang mit dem eigenen Körper und ethische Grundsätze.

 

 

1                    Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

 

 

1.1  Überfachliche Grundsätze

a)      Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.

b)      Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Lerner.

c)      Medien und Arbeitsmittel sind lernernah gewählt.

d)     Der Unterricht fordert und fördert die aktive Teilnahme der Lernenden.

e)      Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Lerner.

 

1.2  Fachliche Grundsätze

a)      Der Biologieunterricht orientiert sich an den im gültigen Kernlehrplan ausgewiesenen, obligatorischen Kompetenzen.

b)      Der Biologieunterricht ist problemorientiert und an den Unterrichtsvorhaben und Kontexten ausgerichtet.

c)      Der Biologieunterricht folgt dem Prinzip der Exemplarität und gibt den Lernenden Gelegenheit, Strukturen und Gesetzmäßigkeiten möglichst anschaulich in den ausgewählten Problemen zu erkennen.

 

2                    Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

 

Auf der Grundlage nach § 48 SchulG, § 13 APO-GOSt sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Biologie hat die Fachkonferenz folgende Grundsätze zur Leistungsbewertung beschlossen:

 

a)      Beurteilungsbereich: Sonstige Mitarbeit

Hier spielen zum Beispiel folgende Aspekte eine Rolle: Verfügbarkeit von biologischem Grundwissen/ Sicherheit und Richtigkeit der Verwendung biologischer Fachsprache/ Sicherheit, Eigenständigkeit und Kreativität beim Anwenden fachspezifischer Methoden/ Reflexions- und Kritikfähigkeit/ Fundiertheit und Eigenständigkeit der Entscheidungsfindung in Dilemmasituationen

 

b)     Beurteilungsbereich: Klausuren

 

Einführungsphase:

1 Klausur im ersten Halbjahr (90 Minuten)

1 Klausur im zweiten Halbjahr (90 Minuten)

 

Qualifikationsphase 1

2 Klausuren im ersten und zweiten Halbjahr (GK 90 Minuten) (LK 135 Minuten)

Die erste Klausur im zweiten Halbjahr kann durch eine Facharbeit ersetzt werden.

Qualifikationsphase 2

2 Klausuren im ersten Halbjahr (GK 135 Minuten) (LK 180 Minuten)

1 Klausur im ersten Halbjahr (GK )

 

3                    Lehr- und Lernmittel

 

Für den Biologieunterricht in der Sekundarstufe 1 und in der Sekundarstufe 2 stehen die Bücher aus der Reihe „Natura“ vom Klett – Verlag zur Verfügung.

 

4                    Projekte und gemeinsame Fahrten

 

Jahrgangsstufe 5:             Durchführung der Gesundheitstage

Jahrgangsstufe 7:             Fahrt in das Biologiezentrum Bustedt

Jahrgangsstufe 9:             Ökologische Projekttage (alle zwei Jahre) /

Exkursion ‚Marsberg‘ (Drogenprävention)

Qualifikationsphase:        Besuch eines Schülerlabors

Exkursion Frankfurt

(Senckenbergmuseum, FB Biowissenschaften der Universität)

17.02.2015

Besuch von der Universität Münster

Die ehemalige Schülerin des Marianum Viktoria Krakenberg und ihre Kommilitonin Lena

Rindermann informierten am 13.02.2015 im Rahmen eines Projekts über das Studium der Biowissenschaften an der Universität Münster.

Neben diesem theoretischem Teil in dem auch die Stadt Münster vorgestellt sowie ein kleiner Einblick in das studentische Leben gegeben wurde, hatten die beiden Studentinnen auch zwei kleine Experimente für die Schüler/innen des LK Biologie und einiger Schüler _innen des Gk's der Q1 und der EF mitgebracht.

Nach kurzer Anleitung gelang es den Schüler/innen ihre DNA aus Mund Schleimhautzellen zu isolieren. In einem zweiten mikrobiologischem Experiment wurden Agarplatten an verschiedenen Orten exponiert um die Keimbelastung zu ermitteln. Die Platten wurden anschließend verschlossen und können im Kursunterricht ausgewertet werden. Nach zwei Stunden interessanter Einblicke verließen uns die beiden Studentinnen wieder Richtung Münster.