Gymnasium Marianum

Latein muss sein !

                    (weil es unseren SchülerInnen viel bietet !)

 

Im (Selbst)bewußtsein der pädagogischen Vielseitigkeit des Unterrichtsfachs Latein sieht das Fachkollegium des Marianum die didaktischen Möglichkeiten und Stärken des Lateinunterrichts nicht nur auf formal bildender Ebene (Vermittlung von „Schlüsselqualifikationen“), sondern auch im inhaltlich bildenden Bereich (Vermittlung „kulturelle Identität“ und Persönlichkeitsbildung). 

 Lateinunterricht am Marinaum versteht sich also nicht nur als reiner Sprachunterricht, sondern darüber hinaus auch als Kulturunterricht:

 


Als Sprachunterricht

 -fördert das Lateinische durch seine ihm eigene fachspezifische Struktur die  

 Lesekompetenz der Schüler

-schult es das problemlösende und logische Denken

-fördert es die muttersprachlichen Fähigkeiten

-vermittelt die intensive Behandlung der „Reflexionssprache“ Latein ein

 grammatikalisches Grundsystem, das zum Erwerb weiterer Fremdsprachen als

 Basismodell dienen kann, und

-liefert das Lateinische letztlich ebenso in Hinsicht auf die Lexik ein Instrument zum

 Verständnis zahlreicher Fremd-/Lehnworte nicht nur innerhalb der romanischen

 Sprachen, sondern auch bezüglich des Deutschen und Englischen.

 

Das Lateinische bietet darüber hinaus durch die Inhalte seiner Texte als Kulturunterricht einen „Breitbandzugang“ zur Antike, die trotz einer zunächst distanzierenden Fremdheit in zahlreichen Bereichen als Basis unserer eigenen Kultur dennoch vergleichbar bleibt:

Bereits hier wurden existenzielle und lebensrelevante „Menschheitsthemen“ auch aus der unmittelbaren Lebenswelt unserer Schülerinnen und Schüler erkannt, analysiert und zu lösen versucht (z.B. Freundschaft/Liebe, Umgang mit „anderen“, sinnvolle Freizeitgestaltung, religiöse Vorstellungen…).

Der Lateinunterricht bietet unseren SchülerInnen somit ein Forum, sich durch „historische Kommunikation“ (= Betrachtung, Deutung und Bewertung aus der heutigen Zeit) mit diesen grundlegenden Lebens-Aspekten wertend auseinanderzusetzen und deren Lebensrelevanz letztlich nicht nur zu erkennen, sondern auch individuell auszubilden.