Gymnasium Marianum

"Zu glauben ist schwer, nichts zu glauben ist unmöglich." Victor Hugo

Zielsetzung:

Religionsunterricht hat als ordentliches Lehrfach der Schule teil am Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule.

Religion ist eine wesentliche Dimension des Menschseins. Sie zu entdecken und eine eigene religiöse Identität zu entwickeln ist heutzutage angesichts unserer pluralistischen Gesellschaft mit ihrem vielfältigen Angebot an religiösen Überzeugungen und Weltanschauungen nicht leicht.

Der Religionsunterricht am Gymnasium Marianum sieht seine Aufgabe darin, den Schülerinnen und Schülern ausgehend von ihren Erfahrungen und Fragen ein religiöses Orientierungswissen zu vermitteln und ihnen so auch bei der Bewältigung der Herausforderungen durch die modernen Naturwissenschaften und Technologien zu helfen. Der Unterricht geht dabei den Fragen nach, wie bzw. ob man heute noch vernünftig an Gott glauben kann, welchen Sinn und Wert das menschliche Leben hat; warum es Leid und Ungerechtigkeit in der Welt gibt, und welche Möglichkeiten der Mensch hat, sein Leben gut und verantwortungsvoll zu gestalten.

Auch wenn der Religionsunterricht in erster Linie biblisch-christlich geprägte Orientierungsangebote macht, gehört selbstverständlich auch die Vermittlung von Kenntnissen über andere Religionen und Konfessionen und nichtreligiöse Überzeugungen dazu. In Auseinandersetzung mit ihnen kann die eigene Auffassung überprüft und ein besseres Verständnis für Andersdenkende erworben werden – eine wesentliche Voraussetzung für Offenheit und Toleranz in einer multikulturellen Gesellschaft.

Spiritualität:

Neben der Sachlichkeit soll aber auch die Spiritualität am Gymnasium Marianum Raum haben. Daher wird über den normalen Schulunterricht hinaus auch Wert gelegt auf

·         Schulgottesdienste (zur Einschulung in der Erprobungsstufe, zur Entlassfeier der Abiturientia und in der Mittelstufe zu besonderen Anlässen),

·         Besinnungstage der Stufe 9 in Volkenroda,

·         adventliche Impulse

·         das Kennenlernen der Kirchen und ihrer sozialen Einrichtungen vor Ort.

Unterricht:

In den Klassen 5 und 6 wird der Religionsunterricht im Klassenverbund erteilt; in den Jahrgängen 7-9 konfessionsgebunden. In der Oberstufe kommen in der Regel 2 Grundkurse kath. Religion zustande, die bis zum Abitur weitergeführt werden. In der Q2 kann es zu einer Zusammenlegung der Kurse kommen, die aber aufgrund der engen inhaltlichen Absprachen innerhalb der Fachschaft für die Schüler, die Religion als 3. oder 4. Abiturfach wählen, unproblematisch ist.