Fahrt nach Legedem

Vom 1. April bis zum 3. April fuhr eine Delegation aus Warburg in die belgische Partnerstadt Legedem. Anlässlich der Einweihung eines Denkmals dort sollte der Besuch eigentlich schon im letzten Jahr gefunden haben; jedoch überschnitt er sich mit der Oktoberwoche.

Außer dem Bürgermeister Herrn Stickel, dem Ersten Beigeordneten Klaus Braun, dem Schulamtsleiter Olaf Krane sowie Herrn Becker als Organisator fuhren Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule, des Hüffertgymnasiums sowie des Gymnasiums Marianum nun nach Flandern.

Nach insgesamt 8-stündiger Fahrt erreichte man die Unterkunft in Kortrijk; am Abend nahm die Gruppe dann am Zapfenstreich ‚Last Post‘ unter dem Mementor in Ypern teil, wo auch ein Kranz niedergelegt wurde. Auf der Rückfahrt wurde noch auf Anregung von Sabine Stein, der Projektleiterin vor Ort, ein britischer Soldatenfriedhof besucht, wo zur Überraschung aller zwei Dudelsackpfeifer zum Gedenken an die Toten spielten.

Am nächsten Tag stand ein Besuch auf dem größten deutschen Soldatenfriedhof Menen Wald an. Fast 50.000 deutsche Gefallene liegen dort begraben. Den Nachmittag verbrachte man dann in Ypern im Museum ‚In Flanders Fields‘, in dem die Schrecken des I. Weltkrieges noch einmal drastisch vor Augen geführt wurden.

Abends traf man sich in der Partnerstadt Legedem; in Anwesenheit des dortigen Bürgermeisters und der Stadtschöffen gedachte man am dortigen Mahnmal der Toten des Krieges. Vier ‚Zeitkapseln‘ mit Texten und Bilder, die von Schülerinnen und Schülern der drei Partnerstädte Legedems erstellt wurden, sind in dem Denkmal luftdicht eingelassen und sollen erst in 100 Jahren wieder hervorgeholt werden. 

Nach der Zeremonie traf man sich dann im großen Saal der Schule, wo nach einem stärkendem Abendessen der ‚offizielle‘ Teil mit Ansprachen der Bürgermeister stattfand.

Am nächsten Morgen besuchte man noch Gent, wo noch eine thematische Stadtführung  zur Geschichte Gents im I. Weltkrieg angeboten wurde.

Abends um 20 Uhr kam dann die Reisegruppe nach einer interessanten und aufschlussreichen, jedoch auch recht anstrengenden Reise wieder wohlbehalten in Warburg an.