"Brücken bauen" beim Gemeinschaftstag auf dem Hammerhof

"Maske runter, Kinder raus!" hieß es in der vergangenen Woche für die Fünftklässler des Gymnasium Marianum

„Am besten hat mir das Brückenbauen gefallen, weil wir da so gut als Team zusammengearbeitet haben“, berichtete Salome aus der Klasse 5c nach dem Wandertag zum Hammerhof, der ganz im Sinne der Team- und Gemeinschaftsbildung stand.

„Frau Peine, Sie sehen ja ohne Maske ganz anders aus“, lautete die Begrüßung vieler Kinder bei der morgendlichen Ankunft am Hammerhof. Ja, die Maske durfte runter und die Kinder spürten dadurch eine neu erlebte Freiheit, die sie mit einer größtmöglichen Motivation in den Tag starten ließ.

Der Warburger Forstrevierleiter Max Gottschalk übernahm gemeinsam mit zwei seiner Kollegen die Gestaltung der drei Klassen-Wandertage.

Im freien Gelände und im Wald rund um den Hammerhof durften die 20 Kinder in Begleitung ihrer Klassenlehrerteams, Christina Stickel und Mirjam Göke (Klasse 5a), Olivia Lücke und Kathrin Peine (Klasse 5b) und Nikolas Justicz und Christiane Kost (Klasse 5c) verschiedene Aufgaben, Herausforderungen und Spiele bewältigen und meistern.

Mit „Tauziehen“ zum Aufwärmen und dem Spiel „Galaxie-Tor“, bei dem alle Kinder ein schwingendes Seil durchlaufen müssen, wobei mindestens ein Kind permanent im Seil springen muss, war die Euphorie und der Teamgeist der Marianer geweckt.

Der darauffolgende gemeinschaftliche Bau einer Brücke aus Holzbrettern über den Hammerbach wurde kollektiv bejubelt, da es um Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Teamfähigkeit ging. Es galt, den Hammerbach mit einer selbst gebauten Brücke aus Holzbrettern zu überqueren und dem vier Grad kalten Wasser nicht zu nahe zu kommen.

Nach einem stärkenden Frühstück in der Herbstsonne bezwangen die Kinder ein „Spinnennetz“. Die Schwierigkeit lag darin, die kleinen, zwischen zwei herrschaftlichen Buchen gesponnenen Netze zu passieren, ohne sie zu berühren. Denn das würde heißen: Die ganze Gruppe muss von vorne starten.

Mit dem anschließenden Erbauen einer Kugelbahn und dem Gestalten eines Waldtieres aus Waldmaterialien sowie dem Erklettern eines Hanges mithilfe eines Taus, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig anfeuerten, neigte sich der Wandertag am Hammerhof dem Ende entgegen.

Auf einen rundum ereignisreichen, gemeinschaftlichen, aktiven und zufriedenen Vormittag können die neuen Marianer nun zurückblicken. Für einige war es der „erste“, für andere sogar der „schönste“ Wandertag ihrer bisherigen Schulzeit und das Ziel des Wandertags war erreicht: Brücken wurden an diesem Gemeinschaftstag nicht nur aus Holzbrettern über den Hammerbach, sondern auch zwischen den Schülerinnen und Schülern der neuen fünften Klassen des Gymnasium Marianum gebaut.

 

 

Teamgeist und Zusammenhalt: Eine Brücke über den Hammerbach muss aus Einzelbrettern zusammengesetzt werden