Upcycling digital – die Kulturscouts des Marianum erkunden digital das Museum Wäschefabrik in Bielefeld

Auch im Schuljahr 2020/21 gab es eine Kulturscout-Klasse am Marianum. Normalerweise gehen die Kulturscouts auf eine kulturelle Entdeckungstour durch OWL, indem sie zweimal pro Schuljahr ihr Klassenzimmer gegen einen außerschulischen Lernort eintauschen und so auf ganz praktische Weise erfahren, was Kultur bedeutet. Gefördert wird die Aktion durch die Marta Herford Stiftung.

Pandemiebedingt konnte die diesjährige Kulturscouts-Klasse, die 5a, ihren Klassenraum nicht wie geplant verlassen. Auf eine kulturelle Spurensuche konnte sich die Klasse dennoch begeben, denn das Museum Wäschefabrik Bielefeld ist einfach digital zu ihnen in die Klasse gekommen. Und so erfuhr die Klasse viel über die Produktion von Wäsche, Outsourcing und Upcycling.

Am 22.06. haben meine Klasse und ich digital ein Museum kennengelernt. Wir haben zuerst einen tollen Film gesehen, der uns das Museum präsentiert hat. Das Museum ist eine alte Näherei, wo früher Frauen gearbeitet haben. Es ist kein normales Museum, denn es wurde nicht extra gebaut, sondern die alte Näherei wurde umfunktioniert zum Museum. Nach dem Film haben wir aus einem alten T-shirt eine Tasche gemacht. Das hat alles sehr viel Spaß gemacht und so hat jeder aus der Klasse aus etwas Altem etwas Neues gemacht.“ (Joel, 5a)

Ich fand es schade, dass wir wegen Corona nicht in das Museum gehen konnten. Wir haben es dafür online gemacht. Wir sollten ein altes T-shirt mitbringen, niemand wusste, was wir daraus machen würden. Aber es wurde etwas richtig Cooles daraus, nämlich ein Beutel. Man brauchte nicht mal Nadel und Faden, wir haben alles nur mit Knoten gemacht. Unsere Klassenlehrerin hat ein Paket mit Farben, Scheren und Stiften bekommen. Damit haben wir die T-shirts zugeschnitten und sie hinterher bemalt. Trotz Corona war das ein sehr schöner Tag.“ (Marit, 5a)

Beim Upcycling haben wir zuerst vom T-Shirt die Ärmel und den Kragen abgeschnitten und es etwas gekürzt. Dann haben wir am Ende des T-shirts gleichmäßig Streifen reingeschnitten, sodass man immer zwei Streifen zusammenknoten konnte. Anschließend haben wir es noch angemalt. Das hat viel Spaß gemacht. (Tabea, 5a)